Oktober 2020 - Die europäischen Richtlinien für Spritzschutzvorrichtungen | Intertruck
 
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Oktober 2020 - Die europäischen Richtlinien für Spritzschutzvorrichtungen

De Europese richtlijn voor opspatafscherming

Hier finden Sie unser komplettes Sortiment an Spritzschutzvorrichtungen >

 

Gesetze und Verordnungen gibt es aus gutem Grund. Sie sollen sicherstellen, dass die Produkte in der gesamten Europäischen Union bestimmte gemeinsame Anforderungen erfüllen. Ihr Ziel ist es, eine allgemeine Politik innerhalb der EU zu machen. Da es den Mitgliedstaaten frei steht, die Richtlinien in nationales Recht umzusetzen, können dabei nationale Systeme und Traditionen berücksichtigt werden.
 
Auch die Anforderungen an die allgemeine Sicherheit von Kraftfahrzeugen, Anhängern und deren Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten sind in einer europäischen Richtlinie festgelegt.
 
Die europäischen Richtlinien für unsere Branche zielen vor allem auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit ab. Dies gilt auch für Spritzschutzvorrichtungen. So wird unter anderem beschrieben, welche Fahrzeuge einen Spritzschutz haben müssen, welche Abmessungen einzuhalten sind und was beim Einbau zu beachten ist.
 
Die Richtlinie besagt ferner, dass Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 7500 kg und Anhänger mit einem Gewicht von mehr als 3500 kg seit dem 9. April 2011 mit Schmutzfängern ausgestattet sein müssen. Schmutzfänger sollen dafür sorgen, dass mindestens 70 % Spritzwasser, Schmutz und Steinchen abgeleitet werden, damit die Sicht des Fahrers und die der anderen Verkehrsteilnehmer weniger behindert wird. Ziel ist auch hier, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

 

Schmutzfänger

Die Schmutzfänger der bekannten Marken Jonesco und Roland sind technisch hochwertig mit einer patentierten Haarstruktur ausgeführt. In dieser Struktur wird das Spritzwasser aufgefangen und zu mehr als 70 % abgeleitet, sodass die Verkehrsteilnehmer rund um den Lkw weniger durch Sprühnebel beeinträchtigt werden. Das hilft Gefahrensituationen zu vermeiden.
 
Obwohl diese Schmutzfänger alle gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen, haben unsere Kunden mit diversen Schwachstellen zu kämpfen. Aus dem Markt ist vielfach zu hören, dass die Schmutzfänger bei kaltem Wetter hart werden und dadurch leicht abbrechen. Schmutz und Schlamm bleiben in der Haarstruktur hängen und können nicht entfernt werden. Die Schmutzfänger werden steif und schwer, wodurch sie sich von der Radabdeckung lösen und ersetzt werden müssen.

Schmutzfänger Roland                                                     
Schmutzfänger Jonesco                                     

 

Neues System in unserem Sortiment

Um die Nachfrage am Markt nach einem dauerhaft flexiblen und sauberen Schmutzfänger zu erfüllen, haben wir uns nach einer Alternative umgeschaut.

Die neuen Intertruck Schmutzfänger werden aus recyceltem, hochwertigem Gummi hergestellt, was sie verschleißfest und widerstandsfähig gegen alle Wetterbedingungen macht. Ob Schnee, Eis, Sand oder Regen. Die Gummimischung versetzt den Hersteller in die Lage, erstklassige Schmutzfänger herzustellen, die durchschnittlich etwas dicker sind und dennoch ein für den Spediteur akzeptables Gewicht haben. Die Schmutzfänger besitzen eine längere Lebensdauer und erhöhen die Sicherheit für den Fahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer.
 
Die einzigartige Konstruktion aus horizontalen Kanälen am Schürzenkörper und vertikalen Kanälen an den Seiten stellt sicher, dass Wasser und Schmutz zu ca. 80 % aufgefangen werden. Das Spritzwasser sammelt sich im Mittelbereich und wird zu den Seiten abgeleitet. Dank der Kanäle lässt sich der Schmutzfänger im Vergleich zu anderen Typen mit Haarstruktur leicht reinigen, was die Lebensdauer der Schmutzfänger verlängert.
 
Die Schmutzfänger entsprechen selbstverständlich der Richtlinie 91/226-EG und der Europäischen Verordnung 109/2011 über Spritzschutzsysteme.

  • Flexibles Gummi
  • Stark und schlagfest
  • Hart ohne abzubrechen
  • Beständig gegen Temperaturen von -35 ºC bis +70 ºC
  • Wasserabsorption ca. 80 %
  • Ökologisch
  • Maßgefertigte Ausführungen für abweichende Formate möglich
  • Möglichkeit zum Bedrucken mit Logos und Reliefs

 

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Gesetzliche Anforderungen an Spritzschutzvorrichtungen

Folgende Bestimmungen müssen Sie grundsätzlich beachten, um Spritzschutzvorrichtungen korrekt zu montieren:

 

 

  • Das Typgenehmigungszeichen muss unauslöschlich auf der Spritzschutzvorrichtung angebracht und auch nach der Montage noch deutlich lesbar sein.
  • Die Bestimmungen der Richtlinie 91/226/EG und der Verordnung 109/2011 sehen vor, dass der Schmutzfänger mindestens 70 % des von den Reifen verdrängten Wassers absorbieren muss.

 

Abmessungen und Bestimmungen für Fahrzeuge mit Spritzschutz

  • Der Abstand (c) zwischen der äußeren Reifenwand und der Innenkante der Schürze darf nicht mehr als 100 mm betragen.
  • Die Radabdeckung muss mindestens die Breite (q) des Reifens (b) haben oder bei Zwillingsreifen die gesamte Breite (t) von zwei Reifen abdecken.
  • Die Breite des Schmutzfängers muss gleich der Abmessung (q) sein, es sei denn, der Schmutzfänger befindet sich innerhalb der Radabdeckung. Dann muss der Schmutzfänger mindestens so breit sein wie die Lauffläche des Reifens bzw. der Reifen. Für den Teil an der Innenseite der Radabdeckung gilt eine Toleranz von 10 mm.

 

 

  • Der Abstand zwischen dem obersten und dem untersten Punkt des Spritzschutzsystems muss an allen Punkten nach einer vertikalen Linie, die durch die Mitte des Rades verläuft, mindestens 45 mm betragen Dieser Abstand darf vor dieser Linie stufenweise abnehmen.
  • Bei Einfach- oder Mehrfachachsen muss sich die vordere Kante so weit nach vorn erstrecken, dass sie eine Linie O-Z erreicht, auf der der Winkel höchstens 45° zur Horizontalen beträgt. Die hintere Kante darf sich nicht mehr als 100 mm über einer durch den Mittelpunkt des Rades verlaufenden horizontalen Linie befinden.
  • Bei Mehrfachachsen bezieht sich der Winkel der Linie O-Z nur auf die vorderste Achse, die Bestimmungen bezüglich der hinteren Kante betreffen lediglich die hinterste Achse.
  • Bei Einfachachsen darf der Abstand von der Mitte der Achse bis zur Unterkante der Radabdeckung nicht über den folgenden Abständen und Radien liegen:
    • Luftfederung
      • Gelenkte oder selbstlenkende Räder, von der Vorderkante bis zur Hinterkante (C-A): Rv 1,5 R
      • Nicht gelenkte Räder, von der Vorderkante bis zur Hinterkante (C-A): Rv ≤ 1,25 R
    • Mechanische Federung
      • Allgemeiner Fall: Rv ≤ 1,8 R
      • Fahrzeuge > 7½ Tonnen: Rv ≤ 1,5 R
  • Bei Mehrfachachsen darf sich die Schürze horizontal von der Mitte des Vorderrades bis zur Mitte des Hinterrades erstrecken. Die übrigen Bestimmungen bleiben unverändert.
  • Wenn bei einer Mehrfachachse der Abstand zwischen den Rädern mehr als 250 mm beträgt, wird ein Schmutzfänger zwischen den Rädern angebracht.
  • Die maximale Höhe von der Unterkante des Schmutzfängers bis zum Boden darf nicht mehr als 200 mm betragen. Für die Hinterachse darf diese maximal 300 mm betragen, wenn die technischen Eigenschaften der Federung dies zulassen (RoRo-Fähren).

 

Abmessungen für Fahrzeuge ohne Spritzschutz

  • Der Abstand zwischen der äußeren Reifenwand und der Unterkante des Fahrgestells muss mindestens 100 mm betragen.
  • Die maximale Höhe von der Unterkante des Schmutzfängers bis zum Boden darf nicht mehr als 200 mm betragen. Für die hinterste Achse darf sie maximal 300 mm betragen, wenn die technischen Eigenschaften der Federung dies zulassen.

 

 

 

Mehrfachachsen, bei denen der Abstand zwischen den Reifen weniger als 250 mm beträgt, müssen mit einem zusätzlichen Schmutzfänger ausgestattet sein.

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Publicatiedatum: 
Donnerstag, Oktober 15, 2020